SOLARTECHNIK -die Zukunft: Heute !  
 
  KOSTEN / FINANZIERUNG 06.05.2024 18:23 (UTC)
   
 

Rechnet sich eine Solar-Anlage überhaupt ?

Mit der gültigen, bundesweiten Einspeisevergütung von bis zu 53,96 Cent je eingespeister Kilowattstunde Solarstrom einer auf das Projekt abgestimmten und Ihren finanziellen Verhältnissen angepassten Finanzierung rechnet sich die Anschaffung einer Solaranlage.

Auf Grund das Erneuerbaren Energiengesetz ist zudem für die Investoren eine sichere Grundlage geschaffen worden die eine Finanzierung übersichtlich und verlässlich begründen lässt.

 

Was kostet eine Solaranlage ?

Dies ist wiederum abhängig von der Größe, der Leistung und den persönlichen Ansprüchen. Eine Anlage mit einfachen Bauteilen ist nicht vergleichbar mit einer hochwertigen Anlage. Wenn eine Photovoltaikanlage aus Hochleistungsmodulen besteht und Wechselrichter eingesetzt werden die eine Parallelverschaltung der Module ermöglichen, hat das einen höheren Preis. Die Preisspanne für Photovoltaikanlagen liegt momentan zwischen 5.000,-€ je kWp in der einfachsten Ausführung mit polykristallinen Modulen bis zu Hochleistungsanlagen mit MAIN bzw. CIS Modulen die im Preis teilweise über 7.000,-€ je kWp installierter Leistung liegen.

Sie müssen in jedem Fall bezügliche der Anlagenkosten beachten:

-wie sehen die Gewährleistungsbedingungen für die Anlage aus

-wer ist der Vertragspartner, der die Gewährleistung abgibt (wo wird die Gewährleistung erbracht).

 

Welche Zuschüsse gibt es ?

Durch das Erneuerbaren Energiengesetz - EEG [weiter zum EEG] erhält jeder Betreiber der seine Anlage dieses Jahr ans öffentliche Netz anbindet eine Einspeisevergütung wie oben angeführt. Es gibt zum Teil regionale Förderungen der Städte bzw. Gemeinden (ist jeweils vor Ort bei Stadt und Gemeindeverwaltung zu klären).

 

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es ? 

Eine Möglichkeit zur Finanzierung ist der Weg über das KfW Darlehen. Wie bereits oben beschrieben, bieten sich dafür derzeit zwei mögliche Varianten an

 

1.] KfW - CO2 Minderungsprogramm

10 Jahre Laufzeit | Nominalzins 3,30% | Auszahlung 96% | Effektivzins 3,29%

Dieses Darlehen gibt es für Antragssteller, die ihre Photovoltaikanlage auf ein selbstgenutztes oder vermietetes Wohngebäude errichten. Die Finanzierung ist in Höhe der Gesamtinvestition möglich

 

2.] KfW - Umweltprogramm

10 Jahre Laufzeit | Nominalzins 3,30% | Auszahlung 96% | Effektivzins 3,99%

Dieses Darlehen gibt es für Firmen und Selbständige, die ihre Photovoltaikanlage nicht auf Wohngebäude errichten. Die Finanzierung ist in Höhe von 75% der Gesamtinvestition möglich.

 

Die Beantragung des KfW-Kredits erfolgt in den meisten Fällen über die Hausbank. Dem Antrag sind ein Angebot für die Photovoltaikanlage (evtl. mit Montagekosten) beizulegen. Dann ist die Förderzusage abzuwarten (gegenwärtig ca. 6 Wochen).

 

Wenn der Kreditzinssatz unter dem durchschnittlichen Anlagezinssatz liegt, ist es unter Renditegesichtspunkten sinnvoll den Kredit in Anspruch zu nehmen.

 

für Betreiber die in den nächsten Jahren weiterhin eine hohe persönliche Steuerbelastung haben, macht es Sinn, über ein Darlehen mit Tilgungsaussetzung nachzudenken.

 

Der Vorteil hierbei: Der Betreiber der Photovoltaikanlage hat über den gesamten Finanzierungszeitraum im Idealfall keine laufende Belastung. Zinsen für das Darlehen können als steuerliche Verluste geltend gemacht werden. Ein anfängliches Disagio reduziert die Zinsbelastung in den ersten Finanzierungsjahren und zudem kann das Disagio im Jahr der Anschaffung zu 100% steuerlich wirksam geltend gemacht werden.

 

 

Ein weiterer Vorteil liegt in der Tilgung

- der Betreiber einer frei finanzierten Photovoltaikanlage kann die Überschüsse zwischen Zins und Stromverkaufserlös in einer alternativen Anlageform ansparen. Im Idealen Fall hat der Betreiber somit keine laufende Belastung aus seiner Investition

- es bleiben nach Ablauf der Finanzierung zusätzliche Vermögenswerte nach der Tilgung übrig. Diese Vermögenswerte stehen dem Betreiber Netto zur Verfügung

 

Empfehlung: Die ideale Finanzierung ist abhängig von den jeweiligen persönlichen Gegebenheiten und sollte individuell mit einem Fachmann besprochen werden.

 

Punkte die hierbei zu beachten sind:

1. Persönliche steuerliche Situation

2. Finanzierungslaufzeit

3. Ertragssicherheit der PV-Anlage

4. Gewährleistungsbedingungen des Systemanbieters

5. Tilgungsinstrument

6. Finanzierungskonditionen.

 

Wegen der großen Anzahl der Möglichkeiten würden wir Ihnen die Informationen hierzu gerne bei einem persönlichen Gespräch

geben. Fordern Sie einfach einen Gutschein für eine Beratung an.

 

Benutzen Sie unser Mailformular in der Navigation

oder rufen Sie uns an: 06083-941035 oder 0178-8826775

 

 
  NAVIGATION
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  AKTUELLES
Kostenlose Beratung + Angebot: 06083-941035 oder 0178-8826775 Geld verdienen mit dem selbst erzeugten Strom ist in. Möglich macht es das seit dem Jahr 2000 vorhandene "Erneuerbare Energien Gesetz". Dieses Gesetz wurde u.a. beschlossen, um für den Hauseigentümer einen Anreiz zu schaffen, auf dem Dach Solarzellen zu installieren und so den Einsatz von regenerativen Energien zu fördern. Erreicht werden sollte dieses Ziel zum einen durch günstige Kredite u.a. durch die KfW-Förderbank, zum anderen aber auch dadurch, daß die Stromversorgungsunternehmen den durch die privaten Solaranlagen erzeugten Strom zu einem garantierten Festpreis für eine definierte Anzahl an Jahren übernehmen mußten bzw. müssen. Konkret bedeutet das, daß jede Kilowattstunde mit 51,8 Cent vergütet wird und das über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Aber alles hat bekanntlich einmal ein Ende und so wird die Förderung nun Schritt für Schritt zurückgefahren. Wer also noch in den vollen Genuß der aktuellen Förderung kommen möchte, der sollte sich beeilen und seine Anlage noch dieses Jahr montieren und ans Netz anschließen lassen. Denn ab 2007 sinkt der garantierte Abnahmepreise, den die Energieunternehmen zahlen müssen, mit jedem Jahr um fünf Prozent. In 2007 werden z.B. noch gut 49 Cent vergütet. Rufen Sie uns an: 06083-941035 oder 0178-8826775
  EU und EEG
Berlin - Im Vorfeld des EU-Frühjahrsgipfels richten europäische Unternehmer die Forderung an den europäischen Rat, die für den EU-weiten Ausbau der Erneuerbaren Energien bestehenden Richtlinien zu stärken und fortzuschreiben. Nach Meinung von Hans Jörn Rieks, Geschäftsführer von Vestas Central Europe, könne eine Regelung, die nur ein Gesamtziel von 20 Prozent für Erneuerbare Energien bis 2020 vorsieht, den erfolgreichen Ausbau einer der innovativsten Branchen in Europa gefährden, wenn - wie geplant - die bestehenden Richtlinien für Strom aus Erneuerbaren Energien und Biokraftstoffe nicht fortgeschrieben und verbessert würden. Dabei drängt die Branche die EU-Kommission zu der Erstellung eines neuen Gesamtrahmens für Erneuerbare Energien, bei dem die erfolgreichen regionalen Förderungen für Strom und Kraftstoffe als Grundlage dienen sollen. So fordert Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG, neben der Stärkung der existierenden Richtlinien die schnellstmögliche Einführung der bereits geplanten Richtlinie für Wärme und Kühlung aus Erneuerbaren Energien. Dabei sieht er die deutsche Bundesregierung im Rahmen ihrer europäischen Ratspräsidentschaft in der Pflicht.
  § 16 EEG
Besondere Ausgleichsregelung gem. § 16 Erneuerbare-Energien-Gesetz
Grundlagen
Die Novelle des Erneuerbare-Enegien-Gesetz (EEG) zielt darauf ab, den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung konsequent weiter auszubauen. Ziel der Bundesregierung ist, den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromversorgung bis zum Jahr 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent zu steigern.
Die Kosten für den Bezug von EEG-Strom werden von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen, die Strom an Letztverbraucher liefern, getragen. Diese Kosten können jedoch an die Letztverbraucher weitergegeben werden. Stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Schienenbahnen sind von diesen Kosten besonders betroffen.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle begrenzt auf Antrag den Anteil der Strommenge, der von Elektrizitätsversorgungsunternehmen an Letztverbraucher, die Unternehmen des produzierenden Gewerbes oder Schienenbahnen sind, weitergegeben wird, um dadurch die sich aus der Weitergabe der Strommenge für diese Unternehmen ergebenden Kosten zu verringern.
Antragsunterlagen
Der Antrag einschließlich der vollständigen Antragsunterlagen ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle jeweils bis zum 30. Juni des laufenden Jahres zu stellen (Ausschlussfrist). Die Entscheidung ergeht mit Wirkung gegenüber dem Antragsteller, dem Elektrizitätsversorgungsunternehmen und dem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber. Sie wird zum 1. Januar des Folgejahres mit einer Geltungsdauer von einem Jahr wirksam.
Nähere Einzelheiten erfragen Sie bitte per eMail über unser Kontaktformular.

© 2007 Solar-Technik-Beratung Dipl. Betr.Wirt/Bautechniker (grad.) Günter Müller, Goldhecker Weg 6, 61276 Weilrod Diese Webseite wurde kostenlos mit Homepage-Baukasten.de erstellt. Willst du auch eine eigene Webseite?
Gratis anmelden